Echtes Superfood: Das sind die gesündesten Lebensmittel

Superfoods sind in aller Munde. Doch welche Lebensmittel sind wirklich die gesündesten? /© pixabay.com

Gesundes Essen liegt im Trend. Mehr denn je hinterfragen Restaurantbesucher Qualität, Herkunft und Zubereitung ihres Menüs. Statt Burger und Pommes stehen heutzutage Acai Bowls, Superfood und Bio auf dem Speiseplan. Ein Grund mehr, um die Speisekarte mit gesunden Lebensmittel aufzupeppeln. Eine aktuelle Studie, die über 1000 Lebensmitteln überprüft hat, hat ergeben, welche 10 Produkte dabei auf keinen Fall fehlen dürfen.

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Gastro-Gründung: Mut zu mehr Innovation

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Du träumst von deinem eigenen Gastro-Startup? Ob Gastro-Pub, Foodtruck oder gesundes Frühstück – die Gründerin des Food Entrepreneurs Clubs Stefanie Rothenhöfer hat in einem Interview mit NGIN Food verraten, welche Konzepte sich lohnen und, was man bei der Gründung beachten sollte.

Deutschland braucht mehr Esprit

Mit Innovationen hält Deutschland sich grundsätzlich eher zurück – schade, findet Rothenhöfer. Um den Esprit anzukurbeln, wünscht sie sich vereinfachte Auflagen und optimierte Richtlinien für Gründer.

Vor allem in kleineren Städten ist die Mentalität oft etwas anderes: Statt innovative Gastro-Startups zu gründen, wird auf Beständigkeit gesetzt. Doch die Gastro-Expertin ist sich sicher: Ein gutes Produkt setzt sich immer durch.

Was man bei der Gründung beachten sollte

Wer sich in der Gastro-Szene selbstständig machen möchte, sollte Berufserfahrung mitbringen. Das ist nicht nur für die Beantragung eines Kredits wichtig, sondern auch, um sich komplett sicher zu sein, dass die Gastronomie wirklich das ist, was man langfristig machen möchte. Um mit bürokratischen Herausforderungen zurecht zu kommen, empfiehlt Rothenhöfer, sich professionelle Unterstützung zu suchen.

Gute Qualität ist das A und O

Das Geheimrezept für ein erfolgreiches Gastro-Startup? Ganz klar: Innovative Ideen, qualitative Produkte und ein authentisches Konzept. Das Konzept „healthy“ kommt beispielsweise zwar gut an, muss aber auch zum Restaurant passen. Es muss also nicht immer das Avocado-Toast sein – viel wichtiger ist gute Qualität und ein einheitlicher Eindruck.

Das komplette Interview mit Stefanie Rothenhöfer findet ihr hier.

Worauf es bei Stellenanzeigen wirklich ankommt

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Besonders zu Zeiten des Fachkräftemangels wird nach den besten Möglichkeiten gesucht, um an gutes Personal zu kommen. Dabei kommen Arbeitgeber an der altbewährten Stellenanzeige meist nicht vorbei. Doch wie genau schreibt man eigentlich so eine Stellenanzeige? Tophotel.de hat erkannt, worauf ihr wirklich achten müsst, um die beste Resonanz zu bekommen.

Mehr ist nicht gleich mehr

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen ein Merkmal für den Erfolg der Stellenanzahl ist. Doch was tatsächlich zählt, ist wenn wenige – aber genau die richtigen – Bewerbungen eingegangen sind. Wenn die erhaltenen Bewerbungen wirklich zu der ausgeschriebenen Stelle passen, zeigt das, dass genau die richtigen Leute angesprochen wurden. Daher lohnt es sich, in Stellenanzeigen konkret zu kommunizieren, worauf es in dem Job ankommt.

Klartext reden

Beim Schreiben von Stellenanzeigen neigt man häufig dazu, Aufgabe und Arbeitgeber „hochzujubeln“. Besser ist es, Erwartungen und Anforderungen klar und präzise zu definieren. So könnt ihr sicher gehen, dass ihr die richtigen Kandidaten ansprecht. Bei all der Ehrlichkeit darf trotzdem nicht zu kurz kommen, warum sich eine Bewerbung in eurem Haus lohnt – nur eben, ohne etwas zu beschönigen.

Mehr Klartext zu dem Thema findet ihr hier.

 

Olaf Scholz will Mindestlohn auf 12 Euro anheben

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Die Einführung des Mindestlohns 2015 wurde in der Branche heiß diskutiert. Während Service und Küche sich über die gesetzliche Lohnerhöhung freuten, stiegen für viele Restaurantbesitzer die Kosten an jeder Ecke. Denn neben den erhöhten Personalkosten musste am Ende selbst für die verkochte Kartoffel etwas mehr Geld bezahlt werden, da auch der Feldarbeiter nun 8,50 Euro verdiente. Knapp zwei Jahre später wurde der Mindestlohn auf 8,84 Euro die Stunde erhöht.

Inzwischen hatten Gastronomie und Hotellerie viel Zeit, um sich auf die neuen Regelungen einzustellen. Doch die Debatte um den Mindestlohn scheint noch lange nicht beendet.

Mindestlohn soll „in überschaubarem Zeitraum“ angehoben werden

Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz plädierte vergangene Woche für eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro die Stunde – und löst damit eine lebhafte Diskussion in Hotellerie und Gastronomie aus. „Jemand, der sein ganzes Leben Vollzeit arbeitet, darf im Alter nicht auf öffentliche Hilfe angewiesen sein“, argumentiert der SPD-Politiker. Das bedeutet konkret einen Stundenlohn von zwölf Euro. Wie sich das auf die Branche auswirkt und wie realistisch die Umsetzung innerhalb eines „überschaubaren Zeitraums“ tatsächlich ist, bleibt spannend.

Mehr Details über Scholz‘ Forderung und die neue Mindestlohn-Debatte findet ihr hier.

Aktuelle Food Trends: Die Poke Bowl

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Acai-Bowl, Buddha-Bowl, Burrito-Bowl – an den gesunden Schüsseln kommt derzeit niemand vorbei. Wer Wert auf bewusste Ernährung legt und dabei gerne einen Schnappschuss für Instagram schießt, liebt den köstlichen Food-Trend. Inzwischen bieten auch immer mehr Restaurants die fotogenen Gerichte an.

Eine typische „Bowl“ besteht aus verschiedenen gesunden Zutaten wie Obst und Gemüse, das klein geschnitten und, mit verschiedenen Toppings verfeinert, ästhetisch auf einer reichhaltigen Basis in einer Schüssel angerichtet wird. Dabei sind den Kombinations- und Geschmacksvarianten keine Grenzen gesetzt.

Aloha-Feeling zum Löffeln

Der neue Star unter den „Bowls“ heißt „Poke Bowl“ – und läuft den bekannten Gerichten in Sachen Exotik den Rang ab. Statt Smoothies und Chia-Samen kommt nun Fisch in die Schüsseln. Die „Poke Bowl“ besteht klassischerweise aus Sushi-Reis, Wildreis oder Quinoa als Basis, zu dem sich marinierter Thunfisch oder Lachs gesellt. Getoppt wird das ganze mit verschiedenem Gemüse wie scharfen Frühlingszwiebeln, cremiger Avocado oder frischer Edamame. Fertig ist die leckere Bowl, die geschmacklich mit Sushi zu vergleichen ist. Doch anders als erwartet, hat das Gericht seinen Ursprung nicht in Fernost, sondern in Hawaii. Dort ist die Fischspeise ein Nationalgericht, das vor allem von den heimischen Fischern gegessen wird.

Wer mehr über den Food-Trend erfahren will und Lust hat, die Poke Bowl zu probieren, findet hier tolle Restaurant-Empfehlungen.

 

 

 

Das sagen die Parteien zu den wichtigsten Themen der Gastronomie

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Am 24. September waren Bundestagswahlen. Die großen Parteien haben sich vor der Wahl in TV-Shows, auf Plakaten, in den sozialen Medien und in Zeitungen zu den politischen Kernthemen geäußert. Doch wie stehen die Parteien eigentlich zu den wichtigsten Themen in der Gastronomie und Hotellerie? Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) hat die Parteien zu den Brennpunktthemen der Branche befragt.

Flexiblere Arbeitszeitgesetze in der Gastronomie

Der DEHOGA kämpft intensiv für die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes, da sich dieses in der Praxis als zu starres Modell erwiesen hat. Über eine Neuerung sind sich die Parteien uneinig. Die CDU unterstützt den Wunsch nach einer flexibleren Lösung. Sie möchte durch zusätzliche Spielräume für die Tarifpartner im Rahmen von Tarifverträgen für mehr Flexibilität sorgen, ohne dass die Gesamt-Wochenarbeitszeit sich dadurch erhöht. Auch die SPD ist für mehr Wahlmöglichkeiten der Beschäftigten bei ihrer Arbeitszeit. Außerdem möchte die SPD das „Arbeiten auf Abruf“ eindämmen. Lediglich die Linke äußert sich gegen eine Alternative zur täglichen Arbeitszeit, während die Grünen sich ebenfalls für eine größere Zeitsouveränität für die Beschäftigten aussprechen.

Die Grünen fordern mehr Mitsprachrecht bezüglich Umfang und Lage von Arbeitszeit. Wenn die Arbeit gut Leben passt, so die Grünen, steigt die Arbeitsmotivation, was auch dem Fachkräftemangel entgegen wirkt. Auch die FDP empfindet die derzeitige Lösung als zu starr.

Gleiche Besteuerung von Speisen

Der DEHOGA setzt sich darüber hinaus für gleiche Steuern für Essen ein. Momentan müssen Restaurants 19 Prozent Mehrwertsteuer für Lebensmittel bezahlen, während der Lebensmittelhandel oder der Lieferservice beispielsweise nur sieben Prozent Mehrwertsteuer abführen muss. Diesbezüglich sehen die CDU und SPD jedoch keine Änderungen vor. Die Linken, Grünen sowie die FDP halten die derzeitige Besteuerung von Speisen dagegen für kaum nachvollziehbar. Dass ein Stück Pizza auf die Hand weniger besteuert wird als eine hausgemachte Pizza beim Italiener, ist aus ihrer Sicht nicht fair.

Hygieneampeln

Die CDU sowie die FDP halten Hygieneampeln für unzureichend und lehnen sie aus diesem Grund ab. Alle anderen Parteien sehen in Hygieneampeln oder Smileys eine effektive Maßnahme, um Klarheit für den Verbraucher zu schaffen und Druck auf die schwarzen Schafe in der Gastronomie auszuüben.

Wie steht deine Partei zu den wichtigsten Themen der Gastronomie? Hier kannst du die ausführlichen Statements der Parteien zu allen wichtigen Fragen nachlesen. Darüber hinaus werden hier weitere wichtige politische Fragen des Gastgewerbes beantwortet. 

„Flop-Jobs“ – im Gastgewerbe winken die niedrigsten Löhne

Die Gastronomie und Hotellerie macht ihrem Ruf als die am schlechtesten bezahlte Branche mal wieder alle Ehre. Fünf der zehn Jobs mit den niedrigsten Gehältern in Deutschland stammen aus dem Gastgewerbe.

Koch_shutterstock_289254665 - KopieVor allem ungelernte Kräfte müssen mit niedrigen Löhnen rechnen

Das ergab eine aktuelle Studie des Gehaltsportals Gehalt.de, in der die Verdienste von über 203.000 Arbeitnehmern ohne Personalverantwortung ausgewertet wurden. Keine andere Branche in Deutschland zahlt seinen Mitarbeitern so wenig Lohn. In der Studie werden die Jobs mit den geringsten Gehältern sogar als „Flop-Jobs“ bezeichnet. Am weitesten hinten auf der Liste liegt der Zimmerservice, der, mit etwa 20.600 Euro, der am schlechtesten bezahlte Job ist. Auch das Restaurant- und Küchenpersonal, der Beruf des Kellners und die Rezeptionisten befinden sich auf der Liste. Obwohl viele Köche ihrem Beruf mit Leidenschaft und Ausdauer nachgehen, gehören sie mit durchschnittlich 27.000 Euro brutto-Verdienst ebenfalls zu den am wenigsten verdienenden Berufsgruppen. Ähnlich geringe Löhne bekommen nur Friseure, Call-Center-Mitarbeiter, Zahnarzthelfer und Berufskraftfahrer.

Die „Top-Jobs“ mit den besten Verdienstmöglichkeiten werden – wenig überraschend – von Akademiker-Berufen belegt. Ganz oben auf der Liste stehen die Oberärzte, die in zwei Monaten so viel verdienen wie Zimmerpersonal in der Hotellerie in einem ganzen Jahr.

→ Den genauen Überblick über die Gehälter und mehr Informationen findest du hier.

STAFFBOOK bietet dir noch mehr Informationen zu den Gehaltsaussichten in der Hotellerie- und Gastronomie-Branche. Bei uns kannst du dich über die Verdienstmöglichkeiten der Berufe des Kochs, des Hotelfachmanns / der Hotelfachfrau und des Restaurantfachmanns / der Restaurantfachfrau informieren.

 

Im Fachbegriff-Dschungel: Volume 2

Video-Pick: Erratet ihr die Begriffe?

Wie nennt man eigentlich das Reisebüro der Internetwelt? Trivago Mitarbeiterin Christiane Beck wagt sich an einen Erklärungsversuch. Wenn Hotellerie-Nerds mehr oder weniger erfolgreich Sales- & Marketing-Fachbegriffe aus der Hotel-Branche erklären, kann das schon mal ulkig werden. Ein Video zum Mitlachen und Miträtseln.

→ Mehr Fachwissen auf „Events Magazin Online“

 

Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten in der Gastronomie

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Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) hat die politische Agenda der Branche veröffentlicht.

Zu den wichtigsten Forderungen für die nächste Bundesregierung gehört der Wunsch nach einer Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes. So kämpft der DEHOGA dafür, dass die Höchstarbeitszeit von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umgestellt wird. Dadurch sollen Arbeitszeiten flexibler und individueller auf die Woche verteilt werden können, ohne die Gesamtarbeitszeit zu verlängern.

Außerdem fordert der DEHOGA nach gleichen Steuern für Essen. Momentan müssen Restaurants 19 Prozent Mehrwertsteuer bezahlen, während der Lebensmittelhandel beispielsweise nur sieben Prozent Mehrwertsteuer abführen muss. Auch die steuerlichen Unterschiede zwischen Essen im Gehen und dem Essen im Restaurant sollen nach Wunsch der DEHOGA abgeschafft werden.

→ Detailliertere Angaben und den kompletten Wahlcheck findet ihr unter dehoga-bundesverband.de