7 Tipps für exzellenten Tischservice

Höflichkeit, Schnelligkeit und ein charmantes Auftreten sind das A und O für eure Restaurant-Service-Jobs. Wer seine Gäste besonders nachhaltig begeistern möchte, sollte allerdings auch das Tischservice-ABC beherrschen! Wir haben 7 Tipps und Tricks für euch zusammengestellt, mit denen ihr erste Schritte auf dem Weg zur Service-Exzellenz machen könnt.

 

01. Tischlein, deck dich!

Wie im echten Leben zählt auch beim Restaurantbesuch der erste Eindruck. Und der fällt garantiert positiver aus, wenn ihr die Tische perfekt eingedeckt habt. Hingucker Nummer eins ist dabei die Tischdecke. Unsere Tipps: Legt ein Moltontuch unter, um ein Verrutschen zu verhindern. Zudem solltet ihr die größte Falzkante immer in Richtung der Haupt-Lichtquelle ausrichten, um unschöne Schatten zu vermeiden.
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02. Hochglanz für Bestecke und Gläser

Es gibt kleine, aber feine Unterschiede zwischen einem annehmbar gedeckten Tisch und absoluter Zufriedenheit bei anspruchsvollen Gästen. Bestecke und Gläser solltet ihr daher immer frei von Wasserflecken und Fingerabdrücken halten. Da heißt es dann manchmal: Polieren, bis es blitzt und glänzt!

 

03. Die richtigen Servietten

Im Restaurant-Service muss zwischen zwei Sorten Servietten unterschieden werden. Die Handserviette dient euch zum Schutz vor heißen Speisen, als Accessoire beim Wein-Ausschank sowie als Rutschschutz auf Tabletts. Sogenannte Mundservietten sind den Gästen vorbehalten und sollten auch aus hygienischen Gründen nicht verwechselt werden.

 

04. Kleider machen Leute Eindruck

Kleiderordnungen und Bügelvorschriften scheinen nicht mehr so recht in unsere Zeit zu passen. Wer mit exzellentem Service überzeugen und sich einen langfristigen Job als Restaurant-Servicekraft sichern will, sollte allerdings auch durch ein passendes Äußeres überzeugen. Dabei gilt: Der Stil sollte zum Restaurant passen und absolute Sauberkeit ist immer Pflicht!

 

05. Die Hohe Schule der Weinpräsentation

Beim Weinservieren gelten ganz eigene, anspruchsvolle Regeln. Über eine gezielte Servicekraft-Schulung solltet ihr also durchaus nachdenken. Wer auf einige Dinge achtet, kann aber auch ohne Spezialausbildung punkten. Der Tischrunde sollte immer das Etikett präsentiert werden, die Flasche wird mit dem Sommelier-Besteck geöffnet und mindestens dem Besteller wird, insbesondere bei Korkverschluss, ein Schluck zum Probieren angeboten. Gibt dieser das Go, wird zunächst den weiteren Gästen und zu guter Letzter dem Besteller selbst eingeschenkt.

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06. Der lange Weg zwischen Küche und Gast

Erinnert ihr euch an diesen italienischen Kellner aus eurer Kindheit, der bis zu zehn Teller gleichzeitig an den Tisch balancieren konnte, ohne dass etwas verrutscht wäre? Ja, mit einer exzellenten Tragetechnik kann man schwer beeindrucken und auch Service-Jobs in der gehobenen Gastronomie ergattern. Als Grundregel gilt: Mit links wird getragen, mit rechts werden die Teller – immer von rechts! – platziert, wobei es keinen Kontakt zwischen euch und dem Gast geben darf. Übung macht dabei den Meister, ihr solltet die Zahl der Teller also langsam steigern…

 

07. Fertig! Jetzt wid abgeräumt…

Wichtigste Regel: Mit dem Abräumen wird erst begonnen, wenn der letzte Gast am Tisch sein Mahl beendet hat. Als deutliches Zeichen gilt dabei – neben leeren Tellern – die Position des Bestecks. Liegt das Besteck auf der rechten Seite des Tellers, bedeutet dies, der Gast ist fertig. Liegen Messer und Gabel gekreuzt, wird voraussichtlich noch weiter gegessen. Da allerdings nicht alle Gäste gezielte Besteck-Signale senden, darf und sollte nach Augenmaß freundlich angefragt werden, bevor ihr mit dem Abräumen beginnt.

 

 

Ausbildungen – Promotion und Events

Drei Ausbildungsberufe für euren Karrierestart im Bereich Promotion & Events

Alles außer Langeweile: Jede Menge Abwechslung, spannende Leute und Locations kennenlernen – wenn das genau Euer Ding ist, seid Ihr im Bereich Promotion & Events goldrichtig. Aber welche Schwerpunkte passen zu euch? Seid Ihr ein Organisationstalent, bei dem die Stimmung exponentiell zum Stresslevel steigt? Oder eher ein Tekkie, der sich für die technischen Herausforderungen begeistert? Wir stellen euch heute drei Ausbildungsberufe für Euren Start im Bereich Promotion & Events vor – und ihr entscheidet, welcher am besten zu euch passt!

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„On the Job“ – Messejobs

Die 5 deutschen Top-Messen für eure Messejobs

Messejobs sind der ideale Einstieg für Jobber und Fachkräfte im Bereich Promotion und Events. Das Spektrum reicht von Hostessen bis zu Sales Agents. Wir stellen euch 5 der größten deutschen Messen für eure Messejobs vor. Ob Autos, Lebensmittel, Games, Technik oder IT – es ist für jeden angehenden Messe-Jobber etwas dabei!

01. gamescom, Köln – Messejobs mit höchstem Unterhaltungswert

Ob Zocker oder nicht, die gamescom wird euch alle packen! Messejobs auf der boomenden Leistungsschau der Computerspiele-Branche bieten vor allem eins: pures Entertainment. Auf der mit 193.000 Quadratmetern größten Ausstellungsfläche aller Messen der Unterhaltungselektronik bewegen sich auch die größten Besucherströme. Zuletzt kamen über 340.000 Computerspiele-Fans und Fachleute auf die Kölner Messe. Bei 806 Ausstellern aus 45 Ländern bietet euch die gamescom vielfältige Job-Chancen.

Foto: gamescom 2016, Messejobs auf der gamescom sind nicht nur bei Zockern heiß begehrt – die Games-Branche bietet vielfältige Karrierechancen

02. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA), Frankfurt/Main, Hannover – Messejobs im siebten Autohimmel

 Ihr träumt von Messejobs rund um Autos, Mobilität und technische Innovationen? Dann ist die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) euer Haupteingang in die Job-Welt der Branchen Promotion und Events. Allein die Zahlen beeindrucken: 250.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche in Hannover und 225.000 Quadratmeter in Frankfurt am Main machen die Autofachmesse auch flächenmäßig zu einer der größten Messen Deutschlands. Noch wichtiger: Die Messe gehört international zu den bedeutendsten Leistungsschauen der Automobilindustrie. Autoliebhaber mit Karrierezielen im Promotion-Bereich sind hier also bestens aufgehoben!

 

03. Internationale Grüne Woche, Berlin – Höchster Genuss für eure Messejobs

Immer zum Jahresstart ruft die Hauptstadt zur international wichtigsten Messe der Branchen Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Die Vielfalt in den Messehallen unter dem Berliner Fernsehturm ist enorm – entsprechend attraktiv sind Alles zur Job-Community STAFFBOOK – jetzt informieren und registrieren!. Bei 1.658 Ausstellern aus 68 Ländern auf einer Fläche von 130.000 Quadratmetern sind die Job-Chancen groß. Ideal für einen Berufseinstieg oder den nächsten Karriereschritt als Event-Fachkraft!

04. Internationale Funkausstellung (IFA), Berlin – Messejobs für Technikbegeisterte

Technik, die auch für den Berufseinstieg im Bereich Promotion und Events  begeistert: Die Internationale Funkausstellung in Berlin, kurz: IFA, ist eine der ältesten Industriemessen Deutschlands und gleichzeitig eine der innovativsten. Über 1.400 Aussteller zeigen auf dem Berliner Messe-Areal alles, was die Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik zu bieten hat. Auch eine Vielzahl an Weltneuheiten sorgt dafür, dass Jahr für Jahr rund 235.000 Besucher auf die Messe strömen. Für die Technikfans unter euch ist und bleibt die IFA erste Wahl für Messejobs aller Art!

 

05. CeBIT, Hannover – IT und Telekommunikation als Motor für attraktive Messejobs

Das Kürzel CeBIT ist bekannt – dahinter verbirgt sich die Wortkette “Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation”.  Für Messejobs auf der weltweit größten Messe für Informationstechnik heißt es zunächst mal unter der gigantischen Zahl von 3.300 Ausstellern aus 70 Staaten eine individuelle Auswahl treffen. Ob als Hostess, im Messebau oder im Sales-Bereich – auf den rund 360.000 Quadratmetern in Hannover dürfte für jede Job-Kategorie aus dem Bereich Promotion und Events etwas dabei sein!

 

Ihr wollt eure Messe-Karrieren gleich vorantreiben, um euch für eine der bedeutendsten Messen Deutschlands zu empfehlen? Dann meldet euch jetzt völlig kostenfrei in unserer Job-Community STAFFBOOK an! Bei uns findet ihr neben attraktiven Promotion-Jobs und Event-Stellenausschreibungen auch Angebote aus den Bereichen Gastronomie und Hotellerie. Außerdem könnt ihr euer Karriere-Netzwerk durch spannende Kontakte erweitern.

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„On the Job“ – Hotel-Jobs

5 Traumziele für eure Hotel-Karrieren

Hotel-Jobs bieten sichere Arbeitsplätze und gute Karrierechancen. Doch dank der Internationalität der Branche vor allem auch eins: Die Möglichkeit, sich echte Lebensträume zu erfüllen. Wir haben fünf weltweite Sehnsuchtsorte für euch zusammengestellt, an denen eure Hotel-Jobs Lebensträume wahr werden lassen.

 

01. „Umaid Bhawan Palace“, Jodhpur, Indien – Anspruchsvolle Hotel-Jobs im Wüstenpalast

Ein Leben in der Wüste? Klingt zunächst wenig verlockend. Das jüngst vom weltgrößten Reiseportal Tripadvisor zum „Besten Hotel der Welt 2016“ ernannte Umaid Bhawan Palace im indischen Jodhpur wird euch vom Gegenteil überzeugen. Spektakulär thront der gelbe Sandstein-Palast über der indischen Wüstenstadt. Der pure Luxus einer der größten royalen Residenzen der Welt wird selbstverständlich durch exzellenten Service untermauert. Hotel-Jobs in diesem Traumhotel sind daher vor allem eins: hoch anspruchsvoll. Eins ist aber klar: Wer es hierher schafft, hat sich einen königlichen Karrieretraum erfüllt!

 

02. „Veligandu Island Resort and Spa“, Ari Atoll, Malediven – Arbeiten und leben im Romantik-Paradies

Stellt euch einen der romantischsten Orte der Welt vor: Weißer Sand, türkisblaues Meer, mächtige, grüne Palmen und Luxus-Bungalows auf Stelzen, direkt im Meer. Willkommen im „Veligandu Island Resort and Spa“ auf den Malediven! Schwer vorstellbar, dass es hier in der Lagune zu Stress in Hotel-Jobs kommen kann. Wer es erträgt, täglich von glückstrahlenden Pärchen aus aller Welt umgeben zu sein, sollte diesen Ort auf jeden Fall zum Karriere-Meilenstein erklären.

 

03. Kakslauttanen, Finnland – Arktische Nächte unter dem Sternehimmel

Dem Alltag entfliehen. In Glasiglus direkt unter dem arktischen Sternenhimmel schlafen. Mitten in Lapplands Wildnis wurde mit dem „Kakslauttanen Arctic Resort“ ein bezaubernder Urlaubsort geschaffen. Wer hier einen der vielseitigen Hotel-Jobs ergattert, kann sicher sein, seine Freizeit in Ruhe und Abgeschiedenheit, weit weg vom Großstadtstress genießen zu können.

 

04. „Hôtel de Paris“, Monte Carlo, Monaco – Hotel-Jobs im Wohnzimmer der Reichen und Schönen

Ob James Bond, der Formel-1-Zirkus oder der internationale Jet Set – das „Hôtel de Paris“ in Monte Carlo zieht die Reichen, Schönen und Erfolgreichen dieser Welt an. Klingt doch nach dem idealen Ort für einen Karriere-Meilenstein, oder? Unser Tipp: Schnappt euch zum Einstieg einen der Jobs im Service oder Spielbetrieb des weltberühmten Hotel-Casinos. Es gibt wohl wenige Hotel-Jobs, die bessere Trinkgelder versprechen. Und so ganz nebenbei könnt ihr hier täglich die „faszinierende Feierlichkeit eines magischen, unvergesslichen und prachtvollen Orts erleben“.

 

05. „Explora Patagonia Hotel“, Torres de Paine, Chile – Ich bin dann mal… am Ende der Welt

Ihr wollt nicht nur einen Luftwechsel, sondern gleich ans Ende der Welt? Dann baut das „Explora Patagonia Hotel“ im chilenischen Nationalpark Torres de Paine unbedingt in eure Traumkarrieren-Planung ein! Weit abseits von allem gelegen, das ihr unter dem Begriff „Zivilisation“ kennt, trefft ihr in euren Hotel-Jobs auf ganz besondere Gäste-Typen: Naturliebhaber, Aussteiger, Nationalpark-Erkunder und Menschen, die im Buch „1000 Places to see before you die“ schon eine Menge Haken gemacht haben.

 

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„On the Job“ – Kreuzfahrt-Jobs

5 Tipps für das Jobben auf See

Neue Länder und Kontinente entdecken, Menschen kennenlernen und nebenbei ein bisschen arbeiten – die Vorstellungen zu Kreuzfahrt-Jobs gehen stark ins Romantische. Richtig ist: Der Arbeitsalltag an Bord der schwimmenden Urlaubswelten hat seine Härten. Durch die Vielzahl der Karrierechancen und die prägenden Berufserfahrungen bieten Kreuzfahrtschiffe aber vor allem für Berufseinsteiger spannende Möglichkeiten. Hier sind unsere 5 Tipps für euren Einstieg in die Welt der Kreuzfahrt-Jobs.

 

01. Die eigenen Stärken einbringen

Hauptsache an Bord und weg? Wenn es denn so einfach wäre. Auf den Kreuzfahrtriesen gibt es kaum einen Job, den es nicht gäbe. Die großen Reedereien zählen bis zu 180 unterschiedliche Berufsbilder. Das reicht von den Jobs in der Gastronomie und Hotellerie, über die künstlerischen und Entertainment-Bereiche, bis zu Wellness und Sport sowie – natürlich – den technischen Seefahrtberufen. Ihr habt bereits Erfahrung im Service und liebt den Kontakt zu Menschen? Dann findet ihr euren Kreuzfahrt-Job in einem der Restaurants oder in den Bars und Clubs an Bord. Ihr plant eine Hotel-Karriere? Dann bieten Empfang und Kundenmanagement sicher die besten Möglichkeiten. Erkennt eure eigenen Stärken und bringt sie an Bord ein! So schafft ihr den perfekten Start in die Welt der Kreuzfahrt-Jobs.

02. Das Leben an Bord richtig einschätzen

Abenteuer, neue Länder, spannende Leute in eurem Alter – Kreuzfahrt-Jobs werden schnell mal mit einer lustigen Backpacker-Tour verwechselt. Es empfiehlt sich daher, schon vor der Bewerbung den Realitätscheck zu machen. Wer mit den folgenden fünf Fakten zu Kreuzfahrt-Jobs Probleme hat, sollte vielleicht noch mal umdenken. Nummer eins: Ihr teilt euch eine kleine Kabine mit einer Kollegin oder einem Kollegen, natürlich ohne Balkon und mit gemeinsamem Mini-Bad und WC. Die zwei: Verträge gibt es meist nur für fünf bis sechs Monate. Der dritte Fakt: Die meisten Jobs an Bord erfordern sieben Tage pro Woche Einsatzbereitschaft. Nummer vier: Arbeit und Freizeit sind praktisch nicht zu trennen, selbst bei den kurzen Landgängen ist man selten ohne KollegInnen unterwegs. Und zu guter Letzt, die fünf: In Kreuzfahrt-Jobs wird „branchenüblich“ – also nicht eben üppig – bezahlt. Allerdings sind dabei Kost und Logis enthalten, wodurch sich die Ausgaben an Bord in Grenzen halten.

 

03. Karrierechancen nutzen

Realitätscheck überstanden? Noch immer Lust auf den Berufseinstieg in der Kreuzschifffahrt? Gut! Denn nur, wer ehrlich an die Jobs herangeht, hält durch und kann die ausgezeichneten Karrierechancen nutzen. Die Branche ist weiter im Aufschwung. Jedes neue Schiff der großen Reedereien wie TUI Cruises, A-ROSA oder AIDA Cruises bringt bis zu 1000 neue Jobs an Bord und an Land. Aufgrund der Einzigartigkeit der Arbeit auf See werden Führungspositionen zumeist intern besetzt. Wer dranbleibt, hat also beste Karrierechancen „an Deck“. Ein weiterer Vorteil: Personal aus der Gastronomie und Hotellerie der Kreuzfahrtschiffe gilt auch an Land als besonders belastbar und hat somit doppelt gute Chancen am Arbeitsmarkt.

 

04. Rechtzeitig bewerben

So gut wie alle großen Reedereien veranstalten Bewerber-Tage. Hier gilt es, sich rechtzeitig zu informieren und vorzubereiten. Zwei Beispiele: Am 23. Juli 2016 findet der Online-Stellenausschreibungen zu aktuellen Kreuzfahrt-Jobs statt. Für die AIDA-Schiffe gibt es gleich eine Reihe dieser Kennenlerntage für Kreuzfahrt-Jobs. Da die Crews laufend ergänzt werden müssen, lohnt sich zudem ein regelmäßiger Blick auf Online-Stellenausschreibungen zu aktuellen Kreuzfahrt-Jobs.

Findet eure Kreuzfahrt-Jobs in der Job-Community STAFFBOOK – jetzt registrieren!

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05. Fazit: Durchhalten, genießen und durchstarten

Härten hinnehmen, Chancen ergreifen, die Welt entdecken – so lässt sich eine Kreuzfahrtkarriere am besten beschreiben. Wer realistisch an seinen Job an Bord herangeht, seine Talente kennt und einsetzt und Chancen zur Weiterbildung regelmäßig nutzt, wird seinen Weg an Bord auf jeden Fall gehen. Auch wenn die Belastung während der See-Monate hoch ist und die meisten Landgänge eher Stippvisiten sind – der Faktor Abenteuer kommt nicht zu kurz. Sei es durch die internationalen Kollegen, die unvergesslichen Ausblicke auf See und bei Hafen-Einfahrten oder durch Anschluss-Urlaube an fernen Reisezielen der Schiffe. Da heißt es also: Job-Ausschreibungen vorsortieren, bewerben, Chancen ergreifen!

 

„On the Job“ – Hotelangestellte

Deine Checkliste für weniger Stress in Hotel-Jobs

Arbeiten in der Hotellerie ist kein Wellnessurlaub. Schichtdienste, lange Arbeitszeiten und permanente Servicebereitschaft sind eben nicht jedermanns Sache. Dabei bieten Hotel-Jobs reizvolle Herausforderungen und gute Aufstiegschancen. Du liebst die Arbeit in der Hotellerie? Wir haben deine Anti-Stress-Checkliste zusammengestellt: Mit diesen 7 Tipps kommst du stressfreier durch den Arbeitsalltag!

 

01. Starte mit einem Lächeln

Anstatt diesen positiven Ansatz zu „belächeln“, solltest du es einfach konsequent ausprobieren: Starte jeden Arbeitstag mit einem Lächeln im Gesicht! Egal, ob du Gästen oder Kollegen begegnest – die positiven Reaktionen werden sich auf dich übertragen.

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02. Ausgleich schaffen

Bei extrem langen Schichten in Hotel-Jobs ist das natürlich leichter gesagt als getan. Dennoch: Nur arbeiten, essen, schlafen und auf freie Tage warten ist keine Dauerlösung. Versuche, dir jeden Tag einen kleinen Ausgleich zu gönnen, auf den du dich schon im Arbeitsalltag freust. Eine Sporteinheit, ein besonders leckeres Essen, ein spannendes Buch oder ein Treffen mit guten Freunden – die viel beschworene Work-Life-Balance ist das beste Mittel, um Stress abzubauen.

 

03. Aktive Entspannung

Einen Schritt weiter gehst du mit zielgerichteten Entspannungsübungen. Autogenes Training, Yoga und Meditation lassen sich in einer ruhigen Ecke auch in Pausen einbauen. So durchbrichst du die tägliche Stressspirale und gewinnst neue Kraft für die verbleibenden Arbeitsstunden.

Ihr wollt ganz besondere Service-Erfahrungen für eure Gäste kreieren? Dann bewerbt euch jetzt und werdet Teil der Steigenberger Hotel Group!

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04. Viel trinken, gesund ernähren und leben

Du bist permanent in Bewegung. Die Gäste wollen bedient, Zimmer gemacht oder Buchungen bearbeitet werden. In Hotel-Jobs bleibt selten Zeit, ausreichend auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Die absoluten Basics sind dennoch ein Muss: gut und gesund frühstücken, über die Schicht hinweg viel trinken und vor anstrengenden Arbeitstagen höchstens in Maßen Alkohol trinken oder feiern. So reicht deine Power auch in anstrengenden Hotel-Jobs.

 

05. Technik ist alles

Die Tipps 01 bis 04 kannst du abhaken? Sehr gut, damit sind die Grundlagen gelegt! Zeit für die Praxis: Egal, welche Hotel-Jobs du erledigst – was zählt, ist die richtige Technik. Lass dir von erfahrenen Kollegen helfen, höre aufmerksam zu und beobachte genau. Egal ob in der Küche, im Zimmerservice oder am Empfang  – wenn die Handgriffe sitzen, sparst du Zeit und reduzierst Stress.

 

06. Im Team gegen den Stress

Auch wenn du dich in langen, stressigen Schichten manchmal so fühlst: Du bist kein Einzelkämpfer! Wer den Teamgedanken lebt, erspart sich Ärger mit Kollegen und erreicht die Ziele in Hotel-Jobs einfach schneller. Sei fair und offen, tausche dich aus und vermeide es, egoistisch oder rücksichtslos zu handeln. Gemeinsam ist alles etwas leichter!

Euch zeichnet große Leidenschaft für gutbürgerliche Küche aus frischen regionalen Produkten aus? Dann wartet im Allgäu ein spannender Job auf euch!

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07. Behalte deine Ziele im Auge

In jedem Job kommt der Punkt, an dem man einfach hinschmeißen möchte. Dein Küchenchef putzt dich runter? Die Gäste behandeln dich arrogant? Du hast einfach zu viele Aufgaben auf dem Zettel? Manche Tage musst du einfach überstehen! Was hilft: Mache dir immer wieder bewusst, welches Ziel du als nächstes erreichen willst. Egal, ob Ausbildungsabschluss, eine höhere Gehaltsstufe oder die Beförderung in eine verantwortungsvollere Position – deine Beharrlichkeit wird sich auszahlen. Und schon morgen sieht auch in deinem Hotel-Job die Welt schon wieder ganz anders aus!

 

 

 

„On the Job“ – Servicekräfte

5 unschlagbare Tipps & Tricks für mehr Trinkgeld

Gesetzlicher Mindestlohn hin oder her – wir alle wissen doch, dass der harte Job im Service finanziell erst Spaß macht, wenn die Trinkgeld-Kasse klingelt. Ob in Gastronomie oder Hotellerie, nur wer die wichtigsten Regeln befolgt und ein paar Tricks im Repertoire hat, kann am Monatsende das Sparschwein füllen. Hier sind unsere 5 Top-Tipps!

 

01. Jeder Gast zählt!

Die Konkurrenz ist groß, die Gäste werden immer anspruchsvoller, zudem erzeugen Online-Bewertungsportale und Social-Media-Kommentare weiteren Druck. Es führt also kein Weg dran vorbei: Jeder Gast möchte mit seinen Wünschen ernst genommen und individuell behandelt werden. Das ist hart, klar. Aber ein entscheidender Faktor für mehr Trinkgeld.

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02. Kenne ALLE Produkte!

Wann fühle ich mich in einem Restaurant oder in einer Bar so richtig gut aufgehoben? Richtig, wenn meine Gästewünsche erfüllt werden und keine Fragen offen bleiben. Der beste Weg zu trinkgeld-spendablen Gästen ist daher: auf alles vorbereitet sein. Beschäftige dich mit allen Gerichten, Getränken und Aktionen – denn Wissen ist nicht nur Macht, sondern macht dich steinreich, reich, etwas reicher!

 

03. Sei Teil des Ganzen!

Immer mehr Bars, Restaurants und Hotels folgen einer Philosophie. Ob Vegan-Imbiss, Backpacker-Budget-Bude oder Gourmet-Tempel – du bist ein Teil des großen Ganzen und keine One-Man-Show! Besondere Konzepte wollen mit Leben gefüllt, Gästeerwartungen müssen erfüllt werden. Wer in einer Superfood-Bar über Detox-Säfte spottet oder im Sternetempel Gags über die kleinen Portionen macht, bringt sich um zusätzliche Trinkgeld-Einnahmen. Wer nicht hinter dem Gesamtkonzept steht, sollte dies also gekonnt verbergen oder sich nach neuen Jobs in der Gastronomie und Hotellerie umsehen.

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04. Der Wetter-Trick

Nun wird es konkret. Wenn du diesen Trick im Repertoire hast, ist zumindest ein Teil der „Trinkgeld-Miete“ eingefahren. Nimm dir die einfache Lebensweisheit „Der erste Eindruck zählt“ und wende sie aktiv an. Unser Beispiel: Draußen schneit es bei Minusgraden, eine Gästegruppe kommt halb erfroren reingewankt. Dein Entrée: Gib einen Hinweis auf die Heißgetränke-Aktion und punkte durch die Faktoren Aufmerksamkeit und Wärme. Klappt natürlich auch bei Hitze mit Sommerdrinks…

 

05. Wandle Kritik in bares Geld!

Klar, du gibst immer dein bestes und die Küchencrew kann es nicht jedem recht machen. Der Typ mit dem Rumpsteak hätte ja auch Rinderfilet bestellen können, wenn es ihm nicht zart genug ist. Nach Feierabend darf man auch gerne mal beim „Gäste-Bashing“ Luft ablassen. Im Service-Job gilt allerdings nach wie vor: Der Gast ist König. Das ist abgedroschen? Man sollte sich nicht alles gefallen lassen? Mag sein. Aber wer den Erfolg im Job an Kundenzufriedenheit und den eigenen Trinkgeldeinnahmen bemisst, sollte die Regel dennoch leben. Der souveräne Umgang mit Kritik hilft im Übrigen nicht nur auf dem Weg zum Trinkgeld-Champion. So ganz nebenbei gewinnt man dadurch auch treue Gäste für den eigenen Arbeitgeber und erhält den eigenen Job.

 

“On the Job” – 5 Tipps für Hotel-Jobs

Der STAFFBOOK Service für Ein- und Umsteiger in der Hotellerie

Jedes Hotel ist eine ganz eigene Welt. Das wird jeder bestätigen, der schon einmal in Hotel-Jobs gearbeitet hat. Doch ein von der Außenwelt abgeschotteter Kosmos ist es nicht, im Gegenteil: Hauptaufgabe aller Mitarbeiter ist es, den Hotel-Gästen einen möglichst komfortablen Aufenthalt zu gewährleisten – damit sie wiederkommen. Wer neu in den Beruf einsteigen oder die Stelle wechseln will, sollte wissen, was auf ihn zukommt. Unsere STAFFBOOK Experten haben die beliebtesten Hotel-Jobs mit ihren speziellen Aufgaben skizziert – damit du dir ein Bild machen kannst.

 

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01. Hotel-Rezeptionist/in

Als Rezeptionist bist du in Hotels die „Visitenkarte des Hauses“. Du arbeitest in vorderster Front – direkt mit dem Gast. Dadurch trägst du eine enorme Verantwortung, und das oft genug im Schichtdienst, an Feiertagen und Wochenenden. Um dennoch ruhig, höflich und gelassen auch im dicksten Ansturm zu bleiben, sollten Stressresistenz und Flexibilität zu deinen hervorragenden Eigenschaften gehören. Wobei Gelassenheit nichts mit Unterwürfigkeit zu tun hat: Selbstbewusst freundlich bleiben, lautet das oberste Gebot. Der Gast soll das Gefühl bekommen, du seist nur für ihn da.

Lass ihn niemals zu lange warten, ganz gleich, ob er das Zimmer zum Innenhof oder die Hotel-Suite gebucht hat. Versichere dich immer der guten Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, besonders des Housekeeping und der Reservierung. Sie können dich unterstützen, wenn beispielsweise gleich eine ganze Reisegruppe ankommt und das Telefon unaufhörlich klingelt. In Hotel-Jobs ist Kommunikationsstärke angesagt, gerade auch in hektischen oder brenzligen Situationen, etwa bei Reklamationen. Unser Tipp: Wer eine oder mehrere Fremdsprachen spricht und zudem noch den Computer reibungslos bedienen kann, hat bessere Chancen auf den Job.

Ausbildung: Hotelfachfrau/Hotelfachmann
Gehalt: Ab 1700 Euro brutto

 

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02. Housekeeping in der Hotellerie

Diskret, schnell und gründlich – diese drei Eigenschaften beschreiben den Arbeitsalltag im Housekeeping kurz und treffend. Kaum ein anderer Mitarbeiter in Hotel-Jobs kommt der Privatsphäre des Gastes so nah und bleibt doch so sehr im Hintergrund. Einer Hausdame muss man das nicht erklären, wer aber in diesen Bereich ein- oder umsteigen möchte, kann am besten als Zimmermädchen oder schon als Assistentin der Hausdame anfangen. Die Grundtätigkeiten einer ‘chamber maid’ sind natürlich Kontrolle der Sauberkeit und der Vollständigkeit der Minibar, der Hygieneartikel im Bad, usw. Die Hausdamen-Assistentin überwacht deren Tätigkeiten, erstellt Dienstpläne, beaufsichtigt eventuell Fremdreinigungsfirmen, schult Mitarbeiter, Auszubildende und Praktikanten. Sie ist für die Zusammenarbeit mit der Technik, der Rezeption und für das Bestellwesen der Reinigungsmittel, Gästeartikel und Wäsche zuständig (Büro- und EDV-Arbeit).

Neben Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit, Organisationstalent und einem gewissen Maß an Führungsqualitäten solltest du in Housekeeping-Jobs über einen natürlichen Ordnungssinn, ästhetisches Empfinden, Top-Umgangsformen verfügen und selbständig arbeiten können. Kein einfacher, aber ein interessanter Hotel-Job!

Ausbildung Zimmermädchen / Roomboy: Keine
Gehalt: ab 1400 Euro brutto, stundenweise: ab 8,50 Euro Mindestlohn

Ausbildung Assistent(in) der Hausdame: Hotelfachfrau/-mann oder BA
Durchschnittsgehalt: 1600 Euro brutto (bei meist 55 Wochenstunden)

 

Finde deinen Hotel-Job in der Job-Community STAFFBOOK – einer unserer Top-Arbeitgeber: das Hotel Grand Elysée Hamburg

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03. Hotel-Concierge

Eine(n) Concierge leisten sich nur die Top-Hotels. Wer 500, 800 Euro oder mehr pro Nacht bezahlt, hat oft auch ungewöhnliche Wünsche. Und für die ist der Concierge zuständig. Da gehört die Frage nach einer guten Nachtbar, dem besten Italiener der Stadt oder dem nächsten Flug nach New York zu den einfachsten Aufgaben. Schwieriger wird es, wenn noch Karten fürs Theater oder Musical beschafft werden sollen, wenn die Aufführung eigentlich schon ausgebucht ist. Als Hotel-Concierge sollte man die Angebote seiner Stadt, besonders die kulturellen, aus dem Effeff kennen; schließlich entscheidet sein Tipp, welche Revue man denn nun besuchen sollte, ob der Gast einen gelungenen Abend verleben wird oder eher sauer ist. Eine vorgeschriebene Ausbildung gibt es nicht, weshalb gern Quereinsteiger genommen werden.

Doch die Jobs sind rar gesät: Es gibt nur etwa 500 Hotel-Concierges in ganz Deutschland. Flexibilität, Fremdsprachenkenntnisse, Stressresistenz und Organisationstalent sind die Grundvoraussetzungen dafür. Beste Chancen haben Szenekenner, die dann auch oft von den Betreibern zur Testvorstellung oder Verkostung eingeladen werden. Man muss sich eben einen Namen machen. Erfindungsreichtum, Improvisationstalent und ein gutes Netzwerk helfen dabei. So kann es schon einmal zu extremen Sonderwünschen kommen wie der Besorgung eines seltenen Haustieres als Zimmergenosse für die Zeit des Aufenthalts oder der Organisation von bewaffnetem Personenschutz.

Ausbildung: Keine spezielle
Anfangsgehalt: 1800 Euro

 

04. Hotelfachfrau/-fachmann

Das Hotelgewerbe ist für viele noch immer Sinnbild eines interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsfelds; besonders die internationale Ausrichtung kann bei Schulabgängern – weiblichen wie männlichen – punkten. Nicht umsonst ist Hotelfachfrau/Hotelfachmann seit Jahren unter den Top Ten der beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland. Als Azubi durchläufst du nahezu sämtliche Abteilungen eines Hotels, arbeitest in der Bar, dem Restaurant, versorgst Reservierungswünsche, bereitest Tagungen vor, organisierst den Zahlungsverkehr mit, empfängst die Gäste und arbeitest im Hotel-Job Bankettservice.

Klar, dass du in diesem Hotel-Job lernst, wie man das Essen serviert, den Wäschebedarf oder den Einsatz von fremden Reinigungskräften kalkuliert. Du lernst das Hotelgewerbe eben von der sprichwörtlichen Pike auf. Das ist anstregend, und du solltest schon eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen, wie man von Ausgelernten hört. Dafür kennt man das Hotelwesen dann wie kaum ein anderer und hat beste Job-Chancen: Hotels, Pensionen, Ferienheime, Restaurants, Café und sogar Diskotheken und Kaufhäuser stellen Hotelfachleute ein.

Ausbildung: 3 Jahre dual (Berufsschule und Betrieb), Verkürzung auf 2 Jahre möglich
Gehalt: im 1. Ausbildungsjahr 500-650, im 2. Jahr bis 700, im 3. Jahr bis 800 Euro, Berufseinsteiger: ca. 1400 Euro brutto

 

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Supervisor Bankettservice im Hotel Grand Elysée Hamburg – jetzt in der Job-Community STAFFBOOK bewerben!

 

05. Hotel-Job Management-Assistenz

Die nächste Stufe auf der Hotel-Karrierreleiter: Assistent/in der Geschäftleitung. Damit der Hotel-Aufenthalt zum Traum und nicht zum Alptraum gerät, müssen die täglich zehntausend Tätigkeiten und Handgriffe koordiniert, sprich gemanagt werden. Alles, was der Gast sieht – und was er nicht sieht -, braucht eine ordnende Hand. Hat die Küche genügend und vor allem die richtigen Lebensmittel? Ist die Personalsituation in einer Abteilung gerade besonders prekär? Warum stockt es zur Zeit im Spa-Bereich? Sind wir für die nächste Messe in der Stadt gerüstet? Die Geschäftsleitung muss Antworten auf diese Fragen haben bzw. finden – und das aufgrund deiner Recherchen, Beobachtungen, zusammengetragenen Daten und Fakten. Daneben überwachst du den Zahlungsverkehr und das Buchungsmanagement.

Je nach Ausrichtung deines Hotels können sich die Schwerpunkte verschieben; ein angesagtes City-Hotel hat andere Ansprüche als ein Tagungs- oder ein ausgesprochenes Wellness-Haus. Dieser Hotel-Job ist anspruchsvoll und vielseitig, dafür sind auch die Job-Chancen klasse: Von Hotels über Ferienheime und guten Restaurants bis hin zu Jobs auf Kreuzfahrtschiffen bieten sich viele Möglichkeiten.

Ausbildung (je nach Bundesland unterschiedlich): am besten Fachhochschulreife plus 2- bis 3-jährige Lehre oder BA für Hotelmanagement oder Hospitalitymanagement
Anfangsgehalt: 1400 bis 2000 Euro brutto

 

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Als Barkeeper für A-ROSA Flussschiffe “zur See” – jetzt in der Job-Community STAFFBOOK bewerben!

 

Weitere Stellenangebote findest du hier:

Job-Community STAFFBOOK – Hotel-Jobs

 

“On the Job” – Servicekraft im Interview

“Mein Tag hat 48 Stunden”

Studierende Kellnerin oder kellnernde Studentin? Anne Pretzsch über den Teilzeitjob als Servicekraft im Hamburger Szenelokal ‘Elbe 76’ , Trinkgelder, Handynummern, den Unterschied zwischen einem netten Kompliment und plumper Anmache – und ihre ganz persönlichen Ziele.

Das ‘Elbe 76’ ist brechend voll. Restaurant, Barbereich, Terrasse – der Laden rockt. Freitag ist ohnehin immer viel los. Eimsbütteler und Eppendorfer Szenepublikum, Besserverdienende, Manager-Typen, Hipster, Kreative, aber auch junge Familien – das Publikum ist bunt gemischt. Heute Abend spielt der HSV. Viele Väter und ihre Söhne tragen die Raute auf der Brust. Das Spiel läuft auf drei Bildschirmen, zwei drinnen, einer draußen – ganz hinten, am Ende der überdachten Terrasse. Die Gäste geben einen unerbittlichen Takt vor, die Wege für das Service-Personal sind weit und voller Hindernisse. Und mitten drin wirbelt und bedient Anne Pretzsch, 21, Studentin. Ihren Bachelor in Literaturwissenschaften hat sie längst in der Tasche. Nun macht sie ihren ‘Master Performance Studies’. Sie kellnert seit sie 16 ist. Und seit 2012 hier im ‘Elbe’.

Anne Pretzsch, 21 – Studentin und Servicekraft im Hamburger 'Elbe 76'

Anne Pretzsch, 21 – Studentin und Servicekraft im Hamburger ‘Elbe 76’

Der Stressfaktor ist hoch, doch die gebürtige Leipzigerin hat alles im Griff. Bleibt bei aller Anspannung und all der Hektik freundlich, aufmerksam – und charmant. Dieser Charme! Dieses Lächeln! Echt süß. Um mich herum Gegröle, eine Bestellung nach der anderen. Aber Anne gibt mir das Gefühl, dass sie an unseren kleinen Tisch ganz besonders gern kommt und nachfragt, ob’s noch was sein darf. Ich nehme das persönlich. Weil ich das so will. Macht sie gut. Richtig gut. Weil sie das so will. Mein Trinkgeld fällt entsprechend aus. Es zahlt ein auf den guten Service – und ihre Ausstrahlung. So sind wir Männer. Das weiß auch Anne. Im Interview liefert sie einen Perspektivwechsel.

Anne, Du hast schon als 16-Jährige in Leipzig gekellnert. Seit fünf Jahren bist Du nun also im Gastronomie-Service. Das ‚Elbe’ ist Dein erstes gehobenes Szene-Lokal, in dem Du jobbst, um Dein Studium zu finanzieren. War das eine Umstellung?

Ja, eine große sogar. Weil man im ‚Elbe’ auf viele Kriterien achten muss. Hier geht es um gutes Essen, eine gute Bar, einen gewissen Szene-Charakter und die dazu passende Klientel. Die meisten Gäste haben schon so ihre Ansprüche an uns und Ahnung von guten Speisen, guten Drinks und gehobenem Service – und wir wollen auch, dass sie Ahnung haben. Für mich bedeutete das zunächst, mir entsprechende Kenntnisse anzueignen und mich mit unserem Angebot, mit unserer Karte, einfach mit dem ganzen Konzept auseinanderzusetzen.

Muss man sich mit dem Lokal, in dem man bedient, identifizieren?

Ich kann nur für mich antworten: Ja, ganz klar. Ich muss auch mit unseren Produkten auseinandersetzen und was darüber erzählen können, finde ich. Sonst wäre ich hier falsch. Nur zu wissen, ob ein Wein rot oder weiß ist, wäre zu wenig. Die Klientel einer Bar oder eines Restaurants ist nicht zu unterschätzen. Zu uns kommen viele Gäste, die es beruflich gewohnt sind, dass Dinge funktionieren. Sie sind anspruchsvoll. Das zu ignorieren, wäre falsch. Und von daher bevorzuge ich es gegebenenfalls auch, nicht lange nach Ausreden zu suchen, wenn mal was zu lange dauert oder nicht so klappt. Offenheit ist immer die beste Lösung, 100mal besser als nach Vorwänden zu suchen. Diskussionen wären im ‚Elbe’ unangebracht. Wir sind nicht auf der Schanze.


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Der Gast denkt doch so: Die Bedienung hat sich einen Job im Service ausgesucht, da hat sie zu performen und freundlich zu sein, egal was ist und wie’s ihr gerade geht. Aber ist das so einfach? Schaffst Du das immer, quasi auf Knopfdruck?

Zugegeben: Es kommt schon auch auf die Tagesform an, wie einfach oder gut mir das gelingt. Und natürlich auf die Gäste. Wenn die mal weniger charmant sind, genervt oder unfreundlich, reagiere ich zwar nicht in gleicher Form, bin dann aber schon mal kürzer angebunden.

Also braucht man als Servicekraft in der Gastronomie eine Extra-Portion Selbstkontrolle?

Ich bin darauf bedacht, meine evtl. mal weniger gute Stimmung nicht nach außen zu tragen. Ich bin auch nur ein Mensch, der mal schlecht drauf ist oder mal einen Gast nicht so nett findet. Dazu stehe ich. Aber ich darf das natürlich nicht so ausleben. Das hat auch was mit meinem Selbstanspruch zu tun.

Was nervt Dich denn zum Beispiel?

Wenn jemand sieht, dass ich eh schon den ganzen Abend renne und mich dann noch zusätzlich scheucht, mag ich das nicht. Letztlich ist doch alles eine Frage des gegenseitigen Respekts. Zum Glück habe ich deutlich mehr gute Erfahrungen gemacht im ‚Elbe’. Wir haben viele tolle Gäste: Verständnisvoll, generös, nett – richtig coole Leute.

Du hast – mit Verlaub – jede Menge Ausstrahlung, siehst gut aus, bist eine auffällige Erscheinung. Glaubst Du, dass Männer allein schon deswegen mehr Trinkgeld geben als, sagen wir, einer eher unauffälligen Bedienung? Lassen wir uns unterbewusst auch optisch verleiten, generöser zu sein oder weil wir glauben, Du würdest flirten?

Ich glaube, das geschieht nicht mal unterbewusst. Das ist schon eine bewusste Reaktion auf Kellnerinnen. Das geht meinen Kolleginnen – wir sind im ‚Elbe’ nur Mädchen im Service, während hinter der Bar nur Jungs arbeiten, allesamt adrett und charmant – sicher genauso.

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Setzt Du Deinen Charme bewusst ein? Auch für ein besseres Trinkgeld?

Was den Charme angeht: Ja, aber das mache ich auch bei Frauen – und nicht nur beim kellnern. Das ist vielmehr eine Frage, wie ich anderen Menschen begegnen will. Und zur Frage nach dem Trinkgeld: Wir kriegen einen guten Stundenlohn. Ich muss mich nicht anbiedern oder Reize einsetzen, um mehr ‚Tip’ zu bekommen. Das Trinkgeld ist ohnehin auch davon abhängig, wie eingespielt das Team oder wie viel los ist – und geht bei uns sowieso in einen Topf, der dann aufgeteilt wird.

Habt Ihr so was wie einen Dress-Code? Wie dürft oder sollt Ihr gekleidet sein?

Freizügigkeit jedenfalls ist nicht angesagt. Das muss schon alles im Rahmen bleiben. Aber Regeln brauchen wir nicht. Dunkle Kleidung, festes Schuhwerk – man entwickelt schnell ein Gefühl für seine ‚Arbeitskleidung’. Und ganz ehrlich: Wer einmal in einer zu knappen oder engen Hose gekellnert hat, macht’s nie wieder.

Wirst Du von männlichen Gästen oft nach Deiner Telefonnummer gefragt?

Kommt schon vor, ja. Ich frage mich meistens nur, was derjenige in dieser Situation eigentlich erwartet. Was glauben die, was daraus werden soll? Viele haben einen Ehering am Finger. Aber wenn sie es brauchen – und wenn ihr Verhalten im Rahmen bleibt, halte ich das aus. Ich bin liiert und belasse so was auf der Job-Ebene und kann das trennen. Als Kellnerin kann man Anmachen eh nicht vermeiden. Es ist ja oft genug auch Alkohol im Spiel. Oder die Jungs sind in einer Gruppe unterwegs und wollen sich produzieren. Hey, ich gehe selbst auch in Bars und weiß, wie das läuft. Wenn’s doch mal zu plump wird, sage ich’s den Kollegen an der Bar.

Kannst Du plumpe Anmache und ein nettes Kompliment ohne Hintergedanken denn noch voneinander unterscheiden?

In der Regel schon. Wenn ich für meine Arbeit gelobt werde oder dafür mal ein wirklich nett vorgetragenes Kompliment bekomme, freue ich mich darüber. Das finde ich ganz cool. Nur gibt es keine Legitimation, irgendwie anzüglich zu werden. Ich möchte mich ungern nach meinem Aussehen oder meinem Outfit bewerten oder gar darauf reduzieren lassen. Es wird mir und dem, was ich bin, nicht gerecht, wenn einer nur sagt: „Ey, Du hast ein sexy Oberteil an“. Dem müsste ich dann sagen, dass ich auch schon mal ein Buch gelesen (und geschrieben; Anm. d. Red.) habe. Das gilt aber nicht nur im Lokal, sondern auch für die Uni oder im Supermarkt.

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Deine Vita liest wie eine Collage aus mehreren erfolgreichen Karriere-Starts. Literatur, Theaterwissenschaft, Tanzen und Ballett, Sprachen, soziales Engagement, Buchautorin … – mit 21. Du bist verdammt umtriebig und offenkundig sehr ambitioniert. Nicht wenige Bedienungen aber, die sich ursprünglich neben dem Studium nur was dazu verdienen wollen, studieren irgendwann nur noch nebenbei, verwerfen ihre Ziele und bleiben viel länger in der Gastronomie, als geplant. Manchmal sogar für immer. Könnte Dir das auch passieren?

Ich sehe schon eine gewisse Verlockung, wenn die Einkünfte entsprechend gut sind. Dann wird schon mal ausgeblendet, wie anstrengend dieser Job ist, vor allem über mehrere Jahre gesehen. Aber mich würde das nicht erfüllen, mein Weg ist das nicht – ich habe klare Vorstellungen und Pläne, meine Welt ist das Theater, die Literatur. Ich studiere ja nicht einfach so vor mich hin, sondern habe Ziele. Ich mache tatsächlich etliches nebenher, engagiere mich vielfältig. Meine Woche hat zehn Tage, mein Tag 48 Stunden. Ich bin in der Gastronomie, um Geld zu verdienen und nicht, weil das meine Berufung ist. Aber: Wer das langfristig machen möchte, wer auch dazu steht und damit glücklich ist, der soll’s machen. Ich verstehe das total.

Das STAFFBOOK Blog-Team bedankt sich bei Anne und dem ‘Elbe 76’ für Interview  & Fotos!

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