Online-Bewertungen: Fluch oder Segen der Gastronomen

Die Macht von Yelp & Co.

„Das Essen war kalt und die Bedienung unfreundlich – nie wieder!“. Wer seinem Unmut über einen enttäuschenden Restaurantbesuch freien Lauf lassen will, ist im Internet bestens aufgehoben. TripAdvisor, Yelp, HolidayCheck, kununu, golocal … – für nahezu alle Branchen gibt es Bewertungsportale, die eine schnelle und unkomplizierte Meinungsäußerung möglich machen. Und das bequemerweise natürlich unter dem Deckmantel der Anonymität. Pöbeln und Lästern im Internet – für Kunden und Gäste die einfachste Sache der Welt, für Gastronomen ein zweischneidiges Schwert. Während einige Bewertungen ein konstruktives Feedback darstellen, sind andere einfach nur unfair und völlig überzogen. Die Kommentare bleiben ewig online und dienen zahlreichen potenziellen Kunden und Gästen als Entscheidungshilfe.

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Was tun also bei negativen Bewertungen?
Kommentarlos hinnehmen, ignorieren und aussitzen? Das ist sicherlich der angenehmere Weg, aber nicht unbedingt der schlaueste. Vielmehr zahlt es sich aus, in die Offensive zu gehen, in angemessener Form zu reagieren und zu versuchen, mit dem enttäuschten Gast ins Gespräch zu kommen. Bei TripAdvisor und Yelp z.B. gibt es dafür extra die Möglichkeit, sich als Inhaber anzumelden und direkt auf Kommentare zu antworten. Bestimmte Richtlinien sorgen dafür, eine angemessene und vor allem effektive Reaktion zu zeigen – denn die ist letztendlich viel wichtiger als der Kommentar selbst. Oft lassen sich durch eine clevere Antwort negative Bewertungen auch positiv nutzen und die Bekanntheit eines Gastronoms wird im positiven Sinn sogar gesteigert.

 

Positive Bewertungen – nur gegen Bestechung?
Viel einfacher sieht es – zumindest auf den ersten Blick – mit positiven Bewertungen aus. Sie können Gastronomen äußerst nützlich sein, sind sie doch eine Art virtuelle Mund-zu-Mund-Propaganda. Immer mehr Restaurantbesucher oder Hotelgäste lesen sich zunächst Erfahrungsberichte anderer durch, bevor sie selbst eine Entscheidung treffen. Aber bewerten sie auch gleich ihre Erlebnisse, wenn sie zufrieden waren? Wie im „echten“ Leben zeigt sich auch im Internet: Es lässt sich viel schneller und leichter kritisieren als zu loben. Vielleicht reden einige Restaurantbesitzer nicht zuletzt deswegen noch im Laden auf ihre Gäste ein, ihnen eine positive Bewertung zu hinterlassen. Oder servieren ihnen bei ihrem nächsten Besuch als Dank einen Extra-Espresso. Ob das der richtige Weg ist, sich Lob zu angeln, sei dahingestellt. Unschön wird es, wenn das eigene Image durch erschummelte oder gekaufte Kritiken poliert wird. Nachprüfen kann man das allerdings nicht und legitim ist es auch, denn schließlich stehen Bewertungsplattformen unter dem Schutz der Meinungsfreiheit und des Informationsinteresses der Öffentlichkeit. Ohnehin gibt es nur Weniges, was nicht erlaubt ist. Dazu gehören z.B. Rufmord, Schmähkritik oder auch unwahre Behauptungen. In solchen Fällen können seitens der Inhaber rechtliche Schritte eingeleitet werden.

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Fazit:

Dass große Hotelketten beispielsweise Bewertungsmanagement-Systeme zur Auswertung negativer Kritiken nutzen oder HolidayCheck sogar Seminare zu diesem Thema anbietet, zeigt, wie wichtig Online-Bewertungen mittlerweile insbesondere in der Tourismus- und Gastronomiebranche sind. Jeder Gastronom sollte also am besten auf mehreren Bewertungs-Plattformen vertreten sein und sich regelmäßig mit den Online-Bewertungen seines Betriebs befassen.

Die größte Plattform ist Yelp. Seit seiner Gründung 2005 wurden auf dem Portal ca. 18 Millionen Beiträge über Restaurants geschrieben. Pro Monat greifen etwa 160 Millionen Nutzer auf die Seite zu. Da die Beiträge übersetzt werden, tummeln sich hier auch viele Touristen auf der Suche nach guten Einkehrmöglichkeiten am Urlaubsort. Gastronomen können kostenlos auf Bewertungen antworten, Bilder hochladen oder aktuelle Öffnungszeiten eintragen.
Sehr ähnlich sieht es bei TripAdvisor aus. In der weltweit größten Reisegemeinschaft schildern 315 Millionen Besucher in über 200 Millionen Erfahrungsberichten ihre Meinung zu mehr als 4,5 Millionen Unterkünften, Restaurants und Attraktionen. Minütlich kommen weltweit mehr als 125 Einträge hinzu. Auch hier kann ein Profil für den eigenen Betrieb mit Fotos und detaillierten Informationen erstellt werden.

Entscheidend ist, dass Unternehmer aus Gastronomie und Hotellerie nicht nur passiv Kritik entgegennehmen, sondern sich aktiv online präsentieren und ihre Gäste und Kunden quasi zu sich einladen. Sich virtuell in Szene zu setzen ist ein wichtiger Schritt zum ganz realen Erfolg.

 

 

WORK & TRAVEL Ischgl – die Gewinnerreise

Fünf Tage Ischgl – ein super Erlebnis

Fünf Tage Ischgl-Urlaub zu zweit: Für Annabelle, 25, Barkeeperin aus Hamburg, hieß es Ende Februar Koffer packen und ab in den Schnee. Das Los hatte für sie entschieden und nicht nur da hatte sie das Glück auf ihrer Seite. Kaum vor Ort angekommen, zeigte sich der beliebte Skiurlaubsort auch schon von seiner sonnigen Seite. Aber bevor es auf die Piste ging, musste erstmal das Dorf erkundet werden – inklusive kleinem Vorgeschmack auf die lokalen kulinarischen Highlights (es gab Hirschwürste to go!).

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Am nächsten Morgen wurden Annabelle und ihr Freund Ole, den sie als Begleitung auserkoren hatte, vom Ruf des Berges geweckt. Also nichts wie rauf, Skitickets abholen, Snowboards anschnallen und rein ins Getümmel! Trotz der vielen „Mitfahrer“ hatten sie jede Menge Spaß und sich danach die – wie sie sagen – besten Käsespätzle weit und breit auch redlich verdient. Die gab es im Bärfalla, das für die nächsten Tage ihre Stamm-Location sein sollte. Kein Wunder: Mitten im Zentrum von Ischgl, an der Talstation Silvretta gelegen, werden hier Tradition und Gemütlichkeit großgeschrieben. Da kann man es sich schon gut gehen lassen…

Die nächsten Tage bringen nicht unbedingt das beste Wetter mit sich. Dafür aber jede Menge Neuschnee! Frischer Powder, der den beiden Schneehasen eine – O-Ton: „hammergeile Zeit“ – beschert.

Traditionsgemäß wird der Schneespaß dann natürlich, wie sollte es anders sein, von der Party nach der Piste gekrönt. Für Annabelle ist es eine Genugtuung, das Bartreiben mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Sie weiß am besten, dass hinter den Partyhits und der guten Laune verdammt harte Arbeit steckt. Gerade hier, wo an Spitzentagen an die 100 Fässer Bier über die Theke gehen, ist man hinter dem Tresen nonstop am Zapfen. Zumal hier Bier allein gut die Hälfte des Umsatzes ausmacht, während in Annabelles Heimatstadt Hamburg mehr Longdrinks ausgeschenkt werden. Après-Ski ist ein Millionengeschäft, bei dem in einer Saison mit Bier, Schnaps und Wein mehr Umsatz gemacht wird als in manch einem Industriebetrieb. Annabelle jedenfalls ist froh, hier einfach nur feiern zu können statt hinter der Theke zu stehen.

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Mit Tiroler Speck und Bergkäse im Gepäck geht es nach fünf wunderbaren Tagen schließlich früh morgens zurück in die Heimat.
Annabelles Fazit: Jederzeit wieder – aber erstmal ist Diät angesagt!

 

EASYPEP – Personaleinsatzplanung einfach online

Cloudbasierte Schichtplanung macht das Leben leichter

Die meisten von uns haben während ihrer Schul- bzw. Studentenzeit oder auch mal zwischendurch in einer Bar, einem Café oder einem Restaurant gejobbt. Am zeitaufreibendsten, lästigsten und nervigsten war dabei immer die Schichtplanung. Wer musste noch mal wann arbeiten? Wer hat Lust seine Schicht zu tauschen? Wer kann kurzfristig einspringen? Persönliches Herumtelefonieren, Nachlaufen und zig Mal in der Bar erscheinen, um sich die Schichtplanung nach eventuellen Änderungen anzusehen, waren an der Tagesordnung. Meistens konnte man die Schrift nicht lesen oder der Zettel war schon so vollgekritzelt, dass nicht mehr eindeutig identifizierbar war, welche Schicht man denn jetzt eigentlich übernehmen sollte. Von Krankheitsfällen oder Urlaubsansprüchen gar nicht zu reden. Die gleiche nervige und zeitraubende Arbeit hatte natürlich auch der Chef.
Eine Lösung ohne Zettel, Stift und Lokalitätsbindung der Schichtplanung schien ein kleines Träumchen.

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Online Schichtplanung – ist das Schlüsselwort bei diesem Problem. Mithilfe einer Online-Software können Unternehmen Personalpläne erstellen, auf die jeder Mitarbeiter von überall zugreifen kann. In einem Kalender können beliebig viele Schichten und Termine geplant werden. Der Chef legt einfach jeden Mitarbeiter an und kann diese den jeweiligen Schichten zuweisen. Genauso hat der Mitarbeiter die Möglichkeit, anzugeben ob und wann dieser verfügbar ist. Mit diesem Tool hat der Chef und jeder Mitarbeiter sofort den Überblick, wann wer eingeteilt ist oder ggf. einspringen könnte. So wird die Personaleinsatzplanung ganz einfach online abgehandelt und lästiges Nachtelefonieren und Schichtzettelabändern sind Vergangenheit.

Abgesehen von der vereinfachten Personaleinsatzplanung und der Möglichkeit für die Mitarbeiter sich schnell und unkompliziert zu organisieren, bietet die Online-Software auch die Funktion Daten untereinander auszutauschen. Steht z. B. ein besonderes Event in der Bar an, können die Inhalte des Events per pdf-Datei allen eingeteilten Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.

Die Gründer von EASYPEP - Sebastian Heindorff & Kalle

Die Gründer von EASYPEP – Sebastian Heindorff & Kalle Saas

EASYPEP wurde zwar für die Gastronomie entwickelt, funktioniert aber auch in diversen anderen Branchen. Das cloudbasierte Schichtplanungstool ist für jedes Unternehmen, das mit flexiblen Einsatzplänen und vielen Mitarbeitern jonglieren muss, geeignet. So funktioniert EASYPEP auch optimal für Lieferdienste, die ihre Mitarbeiter mit verschiedenen Fahrzeugen auf entsprechende Routen planen.

Schnell und einfach kann der Nutzer einen Schichtplan erstellen und seine Mitarbeiter mit in die Planung einbeziehen. Durch Bewerbungsverfahren und Schichttausch werden die Mitarbeiter selbst aktiv. Auch Urlaubspläne können schnell und gerecht bearbeitet werden. Der Planer spart im Gegenzug Zeit und Nerven, die sonst häufig bei der Suche nach Ersatz strapaziert werden. Auch Unternehmen, deren Mitarbeiter viel unterwegs sind, wie zum Beispiel Lieferdienste, können so perfekt Schichten, Routen und entsprechende Fahrzeuge einteilen.

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Erfahre mehr über EASYPEP unter easypep.de und teste jetzt 30 Tage kostenlos die Online-Software!

 

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