Olaf Scholz will Mindestlohn auf 12 Euro anheben

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Die Einführung des Mindestlohns 2015 wurde in der Branche heiß diskutiert. Während Service und Küche sich über die gesetzliche Lohnerhöhung freuten, stiegen für viele Restaurantbesitzer die Kosten an jeder Ecke. Denn neben den erhöhten Personalkosten musste am Ende selbst für die verkochte Kartoffel etwas mehr Geld bezahlt werden, da auch der Feldarbeiter nun 8,50 Euro verdiente. Knapp zwei Jahre später wurde der Mindestlohn auf 8,84 Euro die Stunde erhöht.

Inzwischen hatten Gastronomie und Hotellerie viel Zeit, um sich auf die neuen Regelungen einzustellen. Doch die Debatte um den Mindestlohn scheint noch lange nicht beendet.

Mindestlohn soll „in überschaubarem Zeitraum“ angehoben werden

Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz plädierte vergangene Woche für eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro die Stunde – und löst damit eine lebhafte Diskussion in Hotellerie und Gastronomie aus. „Jemand, der sein ganzes Leben Vollzeit arbeitet, darf im Alter nicht auf öffentliche Hilfe angewiesen sein“, argumentiert der SPD-Politiker. Das bedeutet konkret einen Stundenlohn von zwölf Euro. Wie sich das auf die Branche auswirkt und wie realistisch die Umsetzung innerhalb eines „überschaubaren Zeitraums“ tatsächlich ist, bleibt spannend.

Mehr Details über Scholz‘ Forderung und die neue Mindestlohn-Debatte findet ihr hier.

Mitarbeiterkleidung ist das A und O in der Gastronomie

Ein gut durchdachtes Konzept für Gastronomiebekleidung rundet den Gesamteindruck des Etablissements fein ab und verleiht diesem genau die Würze, die im Gedächtnis bleibt. Das gesamte Team eines Restaurants, Cafés oder anderen gastronomischen Einrichtungen arbeitet zusammen auf das Ziel hin, Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Geht der Gast mit positiven Eindrücken nach Hause, erhöht dies die Chance, dass er den Betrieb weiterempfiehlt und gern wiederkommt. Dieser Effekt kann nochmals erhöht werden, wenn der Name sowie der Gesamteindruck des Restaurants im Gedächtnis bleiben. Kleidung arbeitet hier ähnlich wie andere Werbeformen, die Name und Botschaft des Unternehmens promoten.

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Gehalt als Rezeptionist / Gehalt als Rezeptionistin

Der erste Eindruck zählt. Deshalb ist die Rezeptionistin das Aushängeschild eines Hotels. Vom Empfang bis zum Check-Out ist sie der ständige Begleiter der Hotelgäste. Denn Beschwerden, Wünsche oder Fragen landen in der Regel als erstes am Empfangstresen. Das macht den Rezeptionisten / die Rezeptionistin zu einer der wichtigsten Personen in der Hotellerie. Doch entspricht das Gehalt dieser Verantwortung? Hier erfährst du mehr.  Continue reading →

Aktuelle Food Trends: Die Poke Bowl

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Acai-Bowl, Buddha-Bowl, Burrito-Bowl – an den gesunden Schüsseln kommt derzeit niemand vorbei. Wer Wert auf bewusste Ernährung legt und dabei gerne einen Schnappschuss für Instagram schießt, liebt den köstlichen Food-Trend. Inzwischen bieten auch immer mehr Restaurants die fotogenen Gerichte an.

Eine typische „Bowl“ besteht aus verschiedenen gesunden Zutaten wie Obst und Gemüse, das klein geschnitten und, mit verschiedenen Toppings verfeinert, ästhetisch auf einer reichhaltigen Basis in einer Schüssel angerichtet wird. Dabei sind den Kombinations- und Geschmacksvarianten keine Grenzen gesetzt.

Aloha-Feeling zum Löffeln

Der neue Star unter den „Bowls“ heißt „Poke Bowl“ – und läuft den bekannten Gerichten in Sachen Exotik den Rang ab. Statt Smoothies und Chia-Samen kommt nun Fisch in die Schüsseln. Die „Poke Bowl“ besteht klassischerweise aus Sushi-Reis, Wildreis oder Quinoa als Basis, zu dem sich marinierter Thunfisch oder Lachs gesellt. Getoppt wird das ganze mit verschiedenem Gemüse wie scharfen Frühlingszwiebeln, cremiger Avocado oder frischer Edamame. Fertig ist die leckere Bowl, die geschmacklich mit Sushi zu vergleichen ist. Doch anders als erwartet, hat das Gericht seinen Ursprung nicht in Fernost, sondern in Hawaii. Dort ist die Fischspeise ein Nationalgericht, das vor allem von den heimischen Fischern gegessen wird.

Wer mehr über den Food-Trend erfahren will und Lust hat, die Poke Bowl zu probieren, findet hier tolle Restaurant-Empfehlungen.

 

 

 

Employer Branding in der Gastronomie & Hotellerie

5 Tipps für erfolgreiches Employer Branding in der Gastronomie und Hotellerie

Die Personalsuche gehört zu den größten Herausforderungen der Gastronomie und Hotellerie. Ob Restaurants, Bars, Clubs oder Hotels – Fachkräftemangel, demographischer Wandel und sinkende Bewerberzahlen betreffen die ganze Branche. Jetzt heißt es: Gutes Personal muss aktiv umworben werden. Dabei hilft der Aufbau einer Arbeitgebermarke – das sogenannte Employer Branding. Das bedeutet, dass die Stärken eines Unternehmens kommuniziert werden, um potenzielle Mitarbeiter anzuziehen. Doch um von möglichen Bewerbern als attraktive Marke wahrgenommen zu werden, müssen einige Dinge beachtet werden. Hier sind unsere 5 Tipps für erfolgreiches Employer Branding in der Gastronomie und Hotellerie.

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Das sagen die Parteien zu den wichtigsten Themen der Gastronomie

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Am 24. September waren Bundestagswahlen. Die großen Parteien haben sich vor der Wahl in TV-Shows, auf Plakaten, in den sozialen Medien und in Zeitungen zu den politischen Kernthemen geäußert. Doch wie stehen die Parteien eigentlich zu den wichtigsten Themen in der Gastronomie und Hotellerie? Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) hat die Parteien zu den Brennpunktthemen der Branche befragt.

Flexiblere Arbeitszeitgesetze in der Gastronomie

Der DEHOGA kämpft intensiv für die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes, da sich dieses in der Praxis als zu starres Modell erwiesen hat. Über eine Neuerung sind sich die Parteien uneinig. Die CDU unterstützt den Wunsch nach einer flexibleren Lösung. Sie möchte durch zusätzliche Spielräume für die Tarifpartner im Rahmen von Tarifverträgen für mehr Flexibilität sorgen, ohne dass die Gesamt-Wochenarbeitszeit sich dadurch erhöht. Auch die SPD ist für mehr Wahlmöglichkeiten der Beschäftigten bei ihrer Arbeitszeit. Außerdem möchte die SPD das „Arbeiten auf Abruf“ eindämmen. Lediglich die Linke äußert sich gegen eine Alternative zur täglichen Arbeitszeit, während die Grünen sich ebenfalls für eine größere Zeitsouveränität für die Beschäftigten aussprechen.

Die Grünen fordern mehr Mitsprachrecht bezüglich Umfang und Lage von Arbeitszeit. Wenn die Arbeit gut Leben passt, so die Grünen, steigt die Arbeitsmotivation, was auch dem Fachkräftemangel entgegen wirkt. Auch die FDP empfindet die derzeitige Lösung als zu starr.

Gleiche Besteuerung von Speisen

Der DEHOGA setzt sich darüber hinaus für gleiche Steuern für Essen ein. Momentan müssen Restaurants 19 Prozent Mehrwertsteuer für Lebensmittel bezahlen, während der Lebensmittelhandel oder der Lieferservice beispielsweise nur sieben Prozent Mehrwertsteuer abführen muss. Diesbezüglich sehen die CDU und SPD jedoch keine Änderungen vor. Die Linken, Grünen sowie die FDP halten die derzeitige Besteuerung von Speisen dagegen für kaum nachvollziehbar. Dass ein Stück Pizza auf die Hand weniger besteuert wird als eine hausgemachte Pizza beim Italiener, ist aus ihrer Sicht nicht fair.

Hygieneampeln

Die CDU sowie die FDP halten Hygieneampeln für unzureichend und lehnen sie aus diesem Grund ab. Alle anderen Parteien sehen in Hygieneampeln oder Smileys eine effektive Maßnahme, um Klarheit für den Verbraucher zu schaffen und Druck auf die schwarzen Schafe in der Gastronomie auszuüben.

Wie steht deine Partei zu den wichtigsten Themen der Gastronomie? Hier kannst du die ausführlichen Statements der Parteien zu allen wichtigen Fragen nachlesen. Darüber hinaus werden hier weitere wichtige politische Fragen des Gastgewerbes beantwortet. 

Gehalt als Bäcker / Gehalt als Bäckerin

Der Duft nach frisch gebackenem Brot liegt in der Luft, neue Backkreationen werden entworfen und die glücklichen Kunden werden mit köstlicher Backware beglückt. Trotz des Einsatzes von neuen Maschinen kommen das Handwerk und die Kreativität des Bäcker-Berufs im Alltag nicht zu kurz. Doch vor allem die extremen Arbeitszeiten schrecken viele Interessenten ab. Auch der Verdienst eines Bäckers könnte höher ausfallen.

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„Flop-Jobs“ – im Gastgewerbe winken die niedrigsten Löhne

Die Gastronomie und Hotellerie macht ihrem Ruf als die am schlechtesten bezahlte Branche mal wieder alle Ehre. Fünf der zehn Jobs mit den niedrigsten Gehältern in Deutschland stammen aus dem Gastgewerbe.

Koch_shutterstock_289254665 - KopieVor allem ungelernte Kräfte müssen mit niedrigen Löhnen rechnen

Das ergab eine aktuelle Studie des Gehaltsportals Gehalt.de, in der die Verdienste von über 203.000 Arbeitnehmern ohne Personalverantwortung ausgewertet wurden. Keine andere Branche in Deutschland zahlt seinen Mitarbeitern so wenig Lohn. In der Studie werden die Jobs mit den geringsten Gehältern sogar als „Flop-Jobs“ bezeichnet. Am weitesten hinten auf der Liste liegt der Zimmerservice, der, mit etwa 20.600 Euro, der am schlechtesten bezahlte Job ist. Auch das Restaurant- und Küchenpersonal, der Beruf des Kellners und die Rezeptionisten befinden sich auf der Liste. Obwohl viele Köche ihrem Beruf mit Leidenschaft und Ausdauer nachgehen, gehören sie mit durchschnittlich 27.000 Euro brutto-Verdienst ebenfalls zu den am wenigsten verdienenden Berufsgruppen. Ähnlich geringe Löhne bekommen nur Friseure, Call-Center-Mitarbeiter, Zahnarzthelfer und Berufskraftfahrer.

Die „Top-Jobs“ mit den besten Verdienstmöglichkeiten werden – wenig überraschend – von Akademiker-Berufen belegt. Ganz oben auf der Liste stehen die Oberärzte, die in zwei Monaten so viel verdienen wie Zimmerpersonal in der Hotellerie in einem ganzen Jahr.

→ Den genauen Überblick über die Gehälter und mehr Informationen findest du hier.

STAFFBOOK bietet dir noch mehr Informationen zu den Gehaltsaussichten in der Hotellerie- und Gastronomie-Branche. Bei uns kannst du dich über die Verdienstmöglichkeiten der Berufe des Kochs, des Hotelfachmanns / der Hotelfachfrau und des Restaurantfachmanns / der Restaurantfachfrau informieren.

 

Kleine Komplimente für große Helden

 

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Wir sprayen, was andere denken: Ohne euch würde es einfach nicht laufen!

Ihr arbeitet, wenn wir frei haben. Überstunden? Werfen euch nicht aus der Bahn. Euer Wochenende fällt auf Montag. Ihr seid immer freundlich, auch wenn ihr innerlich kocht. Keine Schicht ist euch zu hart, kein Chef zu streng und kein Gast zu nervig. Ihr gebt alles, damit es uns gut geht. Ihr seid die wahren Helden der Stadt!

Deshalb finden wir, das STAFFBOOK-Team, dass ihr ein DANKE verdient habt. Vielleicht seid ihr schon über das ein oder andere Kompliment gestolpert, das im Moment Hamburgs Böden ziert. Wenn nicht: Haltet die Augen offen und den Blick ausnahmsweise nach unten gerichtet. Unsere kleine Motivation ist leider nach dem nächsten Hamburger Regenschauer schon wieder verschwunden. Doch wenn euch der Alltag mal wieder über den Kopf steigt, dann denkt daran: Ihr rockt!